Eigenverbrauchs-Speicher:
PV-Strom behalten, statt ihn zu verschenken.

Jede Kilowattstunde PV-Strom, die Sie selbst verbrauchen, ersetzt eine Kilowattstunde Netzstrom für 18 bis 30 ct. Diese Differenz ist der eigentliche wirtschaftliche Hebel eines Gewerbespeichers. Er sorgt dafür, dass mehr von Ihrem günstig erzeugten Solarstrom dort landet, wo er den höchsten Wert hat: im eigenen Betrieb.

Das Problem

Warum klassische PV-Anlagen ihren Wert nicht ausschöpfen

Die meisten gewerblichen PV-Anlagen ohne Speicher erreichen einen Eigenverbrauchsanteil von 20 bis 60 %. Der Rest fließt ins Netz – zu einer Vergütung, die deutlich unter dem aktuellen Strombezugspreis liegt. Typische Ursache: Die PV-Erzeugung folgt dem Sonnenverlauf, der Verbrauch folgt dem Betriebsablauf. Mittags erzeugt die Anlage Spitzenleistung, während ein Teil der Verbraucher bereits gedeckt ist. Morgens und abends läuft der Betrieb weiter – nur kommt der Strom dann wieder vom Netzbetreiber. Das Ergebnis: Sie verkaufen Ihren eigenen Strom günstig und kaufen ihn teurer zurück. Pro Kilowattstunde gehen so 10 bis 22 ct an wirtschaftlichem Potenzial verloren.

So funktioniert ein Eigenverbrauchs-Speicher

Der Speicher schließt die zeitliche Lücke zwischen Erzeugung und Verbrauch:

Tagsüber

lädt der Speicher mit Überschuss-Strom aus der PV-Anlage, sobald die aktuelle Erzeugung den momentanen Verbrauch übersteigt.

Abends und morgens

entlädt sich der Speicher und versorgt den Betrieb weiter mit PV-Strom – statt teurem Netzstrom.

An sonnenarmen Tagen

wird der Speicher nur teilweise gefüllt, das Energiemanagement kann dann Verbraucher, wie E-Fahrzeuge, später laden.

Das Energiemanagement überwacht alle Energieflüsse in Echtzeit und entscheidet automatisch, wann geladen, entladen oder eingespeist wird. Das Ergebnis: Aus 20 bis 30 % Eigenverbrauch werden in den meisten Projekten 50 bis 80 %.

Praxisbeispiel

78 %

Eigenverbrauch (vorher 28 %)

+150MWh

PV-Strom selbst genutzt / Jahr

36.000 €

Eingesparte Stromkosten / Jahr

< 7 Jahre

Amortisation Speicher

Wann lohnt sich ein Eigenverbrauchs-Speicher?

PV-Anlage 

Sie betreiben bereits eine PV-Anlage oder planen eine Neuanlage.

Eigenverbrauch unter 60 %

Ihr Eigenverbrauchsanteil liegt heute deutlich unter 60 %.

Einspeisung unter 10 ct/kWh

Ihre Einspeisevergütung liegt unter 10 ct/kWh.

Strombezug über 18 ct/kWh

Ihr Strombezugspreis liegt über 18 ct/kWh.

Lasten außerhalb der PV-Spitzenzeiten

Sie haben relevante Lasten am Morgen oder Abend – also außerhalb der PV-Spitzenzeiten.

Weitere Verbraucher geplant

Sie planen Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur oder elektrifizierte Prozesse.

Was technisch dahintersteckt

Ein Eigenverbrauchs-Speicher lässt sich sowohl in neue als auch in bestehende PV-Anlagen integrieren. Entscheidend sind die saubere AC- oder DC-Anbindung, ein leistungsfähiges Energiemanagement und eine normgerechte elektrische Einbindung.

Was wir bei revotec energy umsetzen

  • Komponenten von etablierten Herstellern, unter anderem TESVOLT, SMA Solar Technology und Sungrow
  • Energiemanagementlösungen, die zu Ihren individuellen Anforderungen heute und morgen passen.
  • Planung und Installation nach DIN- und VDE-Normen, mit vollständiger Dokumentation und Inbetriebnahmeprotokoll. Nachrüstung an bestehenden PV-Anlagen technisch und wirtschaftlich prüfbar.

Speicher Potenzial Analyse

Eigenverbrauchs-Speicher belastbar durchgerechnet

Ob ein Eigenverbrauchs-Speicher für Ihren Betrieb sinnvoll ist – und wie groß er ausgelegt sein sollte – lässt sich nur auf Basis Ihres realen Lastgangs und Ihrer Tarifsituation seriös beurteilen. Genau das leisten wir in unserer Speicher Potenzial Analyse: 

Wir analysieren Ihren Verbrauch und Ihre PV-Anlage, simulieren die Eigenverbrauchs-Strategie und liefern Ihnen eine belastbare Wirtschaftlichkeitsrechnung inklusive Amortisation, Cashflow und Auslegungsempfehlung.